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Winterflucht nach Kolumbien, Januar 2019 (private Tour)

Winterflucht nach Kolumbien, Januar 2019 (private Tour) published on 2 Kommentare zu Winterflucht nach Kolumbien, Januar 2019 (private Tour)

Südamerika, die Anden sehen, das wollte ich schon immer einmal. So kam es, dass ich mich im Januar auf den Weg nach Kolumbien machte.

Ich buchte über einen deutschen Veranstalter eine geführte Motorradtour bei seinem kolumbianischen Partner.

Der Hinflug ging von Hamburg über Amsterdam und Panama nach Cali. Dort war dann auch der Start der Tour. Diese ging über zwei Wochen durch fast ganz Kolumbien.

Tourverlauf (Cali ganz im Süden [D])

Am Abend in Kolumbien angekommen verbrachte ich noch eine Nacht im Hotel bis es dann am nächsten Morgen zu den Motorrädern und dann auch auf die Strecke ging.

Wir waren fünf Teilnehmer, ein US-Amerikaner, ein Waliser, ein Engländer, ein Belgier und ich. Begleitet hat uns natürlich der Tourguide und noch der Fahrer des Begleitfahrzeugs, das unser Gepäck transportierte und einen Anhänger zog auf dem u. U. bis zu drei Motorräder hätten transportiert werden können.

Übergabe der Motorräder in Cali

Am ersten Tag hielten wir in einem kleinen Ort an einem Markt. Dort erklärte uns der Guide ein paar einheimische Früchte.

Da es ca. 30°C waren, kam sofort ein Einheimischer an und deckte die Sitzbänke der Motorräder mit Pappkartons ab. Was dann so aussah:

Gleich am ersten Tag ging an meinem Motorrad das Radlager des Vorderrades kaputt. Dennis, der Tourguide, konnte dies allerdings innerhalb einer halben Stunde bei einer Werkstatt unterwegs schnell reparieren.

Am nächsten Tag erreichten wir dann bereits einen Höhepunkt unserer Tour und zwar diesen sogar im wahrsten Sinne des Wortes bei ca. 3.700 m.

Ein wenig später lichtete sich der Nebel und es gab wieder freien Blick in die Natur.

Dort machten wir an einem Imbiss Rast, wie an vielen kolumbianischen Straßen zu finden ist.

An diesem Tag hatte Walter, der Belgier, leider einen Unfall. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab. Es sah im ersten Moment nicht so gut aus. Er hatte sich dann aber schnell wieder erholt. Das Motorrad war jedoch nicht mehr fahrtauglich, so dass es auf den Anhänger geladen wurde.

So ging es dann erstmal ins nächstgelegen Krankenhaus. Hier wurde Walter geröntgt. Zum Glück war nichts gebrochen. Ihn schmerzte nur die rechte Schulter ziemlich stark.

Nach drei Tagen und der Reparatur seines Motorrades konnte er, allerdings noch mit Schmerzen, wieder selbst fahren.

Die Schmerzen waren dann nach ein paar weiteren Tagen auch kein Thema mehr. Walter hatte in einer Apotheke eine Salbe bekommen in der Cannabis war ….

Auf der Fahrt zu unserem Hotel in Bogotá lernten wir dann auch den Verkehr in den Städten kennen, frei nach der Devise „nutze die Lücke, die du siehst, sonst hat sie ein anderer“. Hier ein kleiner Eindruck:

Die Straßen von Bogotá

Impressionen der Stadt:

10.000.000 Einwohner
Der zentrale Platz Bogotás
Die Mona Lisa von Botero (Der Künstler Kolumbiens)

Von Bogotá ging es weiter nach Villa de Leyva. Hier soll die Unabhängigkeitsbewegung der Kolumbianer gegenüber den Spaniern seinen Ursprung haben.

Marktplatz von Villa de Leyva

Wir hatten unseren ersten Pausentag. Diesen verbrachten wir mit einer Jeepfahrt durch den Ort und in den nähere Umgebung.

Blick auf Villa de Leyva

Das einzige Weingut Kolumbiens besuchten wir ebenfalls und konnten einer Weinprobe nicht widerstehen.

Auf der Fahrt weiter nach Bucaramanga durchquerten wir den Canyon Chicamocha.

In Bucaramanga angekommen erst mal aufs Dach zum Pool.

Die nächste Station war Ocana. Die Besonderheit dort sind in Kolumbien einmalige Steinformationen. Die bildeten sich zu den Zeiten als das Gebiet noch Meeresboden war. Nach einem Meteoriteneinschlag hob sich das Gelände aus dem Meer und ist in der heutigen Form zu bestaunen.

Dies war die letzte Station bevor wir weiter zur Perle der Karibik nach Caratagena fuhren.
Unterwegs machten wir auch wieder Rast an einem der vielen kleinen Restaurants.

Egal wo wir gegessen haben, ob in einem solchen Straßenrestaurant oder abends in den etwas besseren Lokalen, es war immer gut und reichlich.

Cartagena hat neben dem Beinamen „Perle der Karibik“

noch den Name das „Miami Kolumbiens“. Dies bezieht sich dann allerdings auf die „Neubaugebiete“.

Fortsetzung folgt …

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